Prozesskoordination
Grenzüberschreitende Verfahren verlieren sich oft nicht an fehlenden Ansprüchen, sondern an fehlender Abstimmung: Beweismittel, die in einem Land erhoben werden, müssen in einem anderen verwertbar sein; Argumente, die vor einem Gericht vorgebracht werden, dürfen die Verfahren an anderen Orten nicht gefährden. Wir wählen geeignete Spezialisten in den jeweiligen Ländern aus, erteilen die Mandate, stimmen die Positionen der Rechtsteams aufeinander ab und verfolgen, was in jedem Verfahren geschieht — damit nichts zwischen den Zuständigkeiten verloren geht.
So funktioniert es
Jurisdiktionsanalyse
Wir klären, vor welchen Gerichten und in welchen Rechtssystemen Klagen erhoben werden können, und legen eine Reihenfolge fest, die dem Gesamtziel dient — einschließlich der Frage, wo mit welchem Verfahren begonnen wird.
Kanzleiauswahl
Wir identifizieren Spezialisten in den relevanten Ländern, erteilen das Mandat und setzen klare Berichtserwartungen. Jedes Rechtsteam erhält einen Überblick über den grenzüberschreitenden Zusammenhang, damit seine Arbeit zur Gesamtstrategie passt.
Strategieabstimmung
Argumente, Beweismittel und Zeitpläne der beteiligten Kanzleien werden so ausgerichtet, dass die Verfahren sich gegenseitig stärken — und sich nicht widersprechen.
Laufende Koordination
Wir verfolgen Schriftsätze, Fristen, Zwischenentscheidungen und Beweisstandfragen in allen Verfahren und zeigen Abhängigkeiten zwischen den Fällen an, bevor sie zu Problemen werden.
Wer profitiert
Rechteinhaber und Unternehmen, deren Streitigkeiten mehrere Länder betreffen oder die ihre Ansprüche gleichzeitig oder nacheinander in mehreren Jurisdiktionen durchsetzen müssen.